Das Projekt „Kooperativ Ternitz“ veranstaltet im Frühjahr 2026 ein Artist-in-Residence-Programm (AIR) in der Dreiersiedlung in Ternitz in Niederösterreich/AT. Unter dem Motto „Kooperative Dreiersiedlung“ wurden in einem internationalen Call Kunst- und Kulturschaffende aus unterschiedlichen Sparten angesprochen, die Lust darauf haben, den Transformationsprozess der Dreiersiedlung mit künstlerischen Impulsen zu unterstützen.
Unter dem Motto „Kooperative Dreiersiedlung“ finden drei zehnwöchige Residencies zwischen Mitte April und Ende Juni 2026 vor Ort in Ternitz statt. Die Künstler:innen sind in der Dreiersiedlung untergebracht und können die lokale Infrastruktur, wie etwa das Volkshaus, das zukünftig wieder stärker als Siedlungszentrum genutzt werden soll, mitnutzen. Als kooperativ gestaltete Kunstresidenzen werden sie während ihres Aufenthalts vom Projektteam sowie der GemeindeTernitz unterstützt. Das Team der Caritas Stadtteilarbeit ist für die Organisation der Residenzen verantwortlich. Gesucht wurden Künstler:innen, die Lust darauf haben, lokale Narrative und/oder den gegenwärtigen Transformationsprozess in der Siedlung zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit zu nehmen und ihre künstlerische Praxis für Bewohner:innen und Anrainer:innen vor Ort zu öffnen. Ziel ist, zeitgenössische künstlerische Impulse zu setzen, die den facettenreichenTransformationsprozess der Dreiersiedlung unterstützen und kooperativePotenziale sichtbar und zugänglich machen. Beiträge, die lokaleInitiativen, Vereine oder Kunst- und Kulturschaffende involvieren, waren überaus willkommen. Ebenso wie Beiträge, die sich u.a. mit folgenden Fragestellungen der Siedlungsrevitalisierung kreativ auseinandersetzen: Welche Narrative und Identitäten finden sich in der Siedlung und wie können diese fortgeschrieben oder auch neu interpretiert werden? Wie können Nahversorgung oder Mobilität in Zukunft hier aussehen? Wie kann das Volkshaus ein Haus von allen für alle sein? Welche Rolle kann Kunst und Kultur für das zukünftige Zusammenleben spielen? Wie können sich gemeinschaftliche Räume und Flächen nachhaltig entfalten?
117 Einreichungen aus über 40 Ländern - das sind die eingeladenen Künstler:innen